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ask Familien-
Beratungsstelle
Hessen e.V.

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63450 Hanau
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Jugendamt
des Main-Kinzig-Kreis

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Ostheim
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Genau hinsehen

Als verhaltensauffällig wird ein Kind immer dann bezeichnet, wenn es sich oft erheblich anders verhält als die meisten Kinder seines Alters in gleichen oder ähnlichen Situationen.

Welches Verhalten als normal und welches als auffällig bezeichnet wird, kann sich somit durchaus verändern. Was für uns etwa ein völlig normales Verhalten unserer Kinder ist, hätte man wohl zum Teil einige Generationen zuvor als auffällig bezeichnet.

Das Alter des Kindes spielt eine Rolle

Ein weiteres Kriterium, ob ein Verhalten als auffällig bezeichnet wird oder nicht, betrifft das Alter des Kindes. Ein etwa zweijähriges Kind, welches häufig Trotzanfälle mit selbst verletzendem und aggressivem Verhalten zeigt, verhält sich beispielsweise relativ normal. Die gleichen Verhaltensweisen bei einem Schulkind können hingegen als Verhaltensauffälligkeit bezeichnet werden.

Verhaltensauffälligkeiten können sein

  • selbst schädigende Verhaltensweisen wie etwa Haare ausreißen, Zufügen von Schnittwunden oder sonstigen Verletzungen, Drogenmissbrauch, Essstörungen;
  • Verhaltensweisen, bei denen andere Menschen geschädigt werden, aggressives Verhalten, Körperverletzungen, Zerstörung von Gegenständen,
  • selbstunsicheres, schüchternes und überängstliches Verhalten;
  • Verhalten, welches zu erheblichen erzieherischen Schwierigkeiten führt wie etwa ausgeprägtes, nicht alterstypisches Trotzverhalten oder sehr abwehrendes Verhalten.

Für alle Verhaltensauffälligkeiten gilt, dass sich betroffene Kinder damit selbst in ihrer Entwicklung beeinträchtigen oder ihre Verhaltensweisen zu umfangreichen Konflikten mit ihrer Umwelt führen.

Wenn Sie sich Sorgen machen

Wenn Sie sich Sorgen über die Entwicklung Ihres Kindes machen, Probleme im Kindergarten und Schule nicht abreißen oder Sie im Erziehungsalltag nicht mehr weiter wissen, suchen Sie Unterstützung und Hilfe bei einer Beratungseinrichtung.