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Hilfen
bei anerkannter Behinderung

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Finanzielle Hilfen bei Pflegebedürftigkeit

Neben den körperlichen und seelischen Belastungen bringt eine Pflegebedürftigkeit oftmals auch erhebliche finanzielle Mehraufwendungen mit sich. Hier gibt es eine Reihe von finanziellen Hilfen, die jedoch immer im Einzelfall abgeklärt werden müssen. Die Hilfen werden unterteilt in:

Leistungen, die nur bei niegrigem Einkommen gezahlt werden

  • Befreiung von Zuzahlungen für ärztliche Verordnungen - Ansprechpartner ist die eigene Krankenkasse
  • Aufwandsentschädigungen bei einer gesetzlichen Betreuung - Ansprechpartner sind das Amtsgericht Hanau und die Betreuungsstellen
  • Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII - Ansprechpartner ist der Main-Kinzig-Kreis, Fachbereich Pflege & Rehabilitation

Leistungen, die unabhängig vom Einkommen sind

  • Leistungen bei Pflegebedürftigkeit nach dem Pflegeversicherungsgesetz

Ob ein Pflegebedürftigkeit im Sinne des Pflegeversicherungsgesetz besteht, entscheidet die Pflegekasse (bei Ihrer Krankenkasse!) auf Basis der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst.

Mindestvoraussetzung ist ein durchschnittlich 90-minütiger Hilfebedarf pro Tag in den Bereichen Körperpflege, Ernährung, Mobilität und Haushalt, wobei der Schwerpunkt des Hilfebedarfes bei der Pflege der pflegebedürftigen Person liegen muss.

  • Leistungsverbesserungen bei der Nutzung der Tagespflege
  • Leistungsverbesserungen für Pflegebedürftige mit einem erheblichen Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung (§ 45b SGB XI)
  • Verhinderungspflege
  • Kurzzeitpflege
  • Stationäre Pflege

Alle oben genannten Leistungen werden von den Pflegekassen gewährt. Eine Einzelfallprüfung ist in jedem Fall unerläßlich. Bitte wenden Sie sich dafür an Ihre Pflegekasse.

sonstige Leistungen

  • Pflegehilfsmittel wie z.B. Rollstuhl, Badewannen-Lifter oder Toilettenaufsatz sind in der Regel verschreibungspflichtig - Ansprechpartner ist die eigene Krankenkasse
  • Pflegehilfsmittel des täglichen Verbrauchs wie Inkontinenzeinlagen werden vom Arzt verschrieben - Ansprechpartner ist die Krankenkasse
  • Pflegehilfsmittel, die nicht von den Krankenkassen übenommen werden, wie z.B. Pflegebetten, Bettpfannen, Hausnotruf, werden von der Pflegekasse zur Verfügung gestellt - Ansprechpartner ist die Pflegekasse (bei Ihrer Krankenkasse)
  • Pflegehilfsmittel wie Einmalbetteinlagen, Einmalhandschuhe,Desinkektionsmittel werden bis zu einem festgelegten monatlichen Betrag von der Pflegekasse übernommen - Ansprechpartner ist die Pflegekasse (bei Ihrer Krankenkasse)

Technische Hilfsmittel zur Verbesserung der Wohnsituation wie z.B. Einbau von Rampen, Verbreiterung von Türen oder Umbauten im Badezimmer werden von der Pflegeversicherung bezuschusst. Jeder Maßnahme muss separat bei der Pflegekasse beantragt werden.

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